Professionelle Unterstützung...

Obwohl die Abnahme ja bisher super geklappt hat und ich mit 75,5 kg meine Ziel schon sehr nahe bin, bin ich die letzten Wochen nicht so ganz glücklich gewesen. Es sieht zwar klasse aus und es geht mir um Welten besser als noch vor einem halben Jahr, aber mein Kreislauf leidet unter der Abnahme.... immer wieder wurde mir schwindlig. Also hab ich mich getraut, und meinen Arzt darauf angesprochen (ich hab bisher das Tema Abnahme noch nie angesprochen bei ihm...)

Er verwies mich an seine Frau, die sich auf Ernährung spezialisiert hat. Mit mulmigem Gefühl hab ich mich bei Ihr vorgestellt... wieso eigentlich? Wieso ist einem Abnehmen peinlich? Eigengtlich muß einem doch nur Nicht-Abnehmen peinlich sein - oder nicht? Grübel...

Hab mich aber gleich superwohl bei der Ärztin gefühlt - und sie hat mich dann einmal gründlich durchgecheckt (Check35). Der Schwindel könnte auch von was anderm kommen....

Außerdem habe ich ein Ernährungsprotokoll geführt, daß von einer Beraterin ausgewertet wurde.

Gestern war dann der Termin, um die Testergebnisse und die weitere Vorgehensweise durchzusprechen.

Ich bin superstolz! Testergebnisse vom Blut:

Blutzucker 91 mg/dl (Soll <100 mg/dl)
Cholisterin 159mg/dl (Soll <200mg/dl)
Blutdruck 129/88
BMI (laut Praxiswaage) 26,6

Alles in allem (insgesamt waren es 17 Werte) im grünen Bereich. Gesamtfazit: "Leicht übergewichtig, ansonsten gesund" *smile*

"Aus medizinischer Sicht müssten Sie nicht weiter abnehmen", meinte die Ärztin.... *doppelsmile*

Jedoch einen Minuspunkt gab's, an dem muß noch gearbeitet werden: Der Fettanteil im Körper ist mit 30,7% (soll 20,9 - 23,9%) zu hoch,der Anteil der Aktivzellmasse (Muskeln) ist mit 26,5kg (Soll 31,4 - 31,9kg) zu niedrig. Das muß ins Gleichgewicht gebracht werden. Mit andern Worten: Ich hab neben Speck auch Muskelmasse angebaut.

Das war dann auch das Thema für den zweiten Termin an dem Tag: Gespräch mit der Ernährungsberaterin (hätte ich mich vor einm halben Jahr nie hingetraut, viel zu peinlich...)

Auch bei der Ernährungsanalyse war nahezu alles im Grünen Bereich. Die Beraterin meinte dann, sie hätte noch nie jemanden gesehen, der bei <1500kcal/Tag (ich hab laut Analyse 1300kcal/Tag) es geschafft hat, neben Vitamin D12 auch alle esseniellen Fettsäuren in ausreichender Menge aufzunehmen
  Hätte ich echt gut im Griff.

Das einzige was nicht passte und wofür ich jetzt Verbesserungstipps bekommen habe: Ich nehme zu wenig Fett zu mir (17% statt der DGE-Empfehlung von 30%) und die Eiweißaufnahme liegt mit 0,915g/kg Körpergewicht ( Empfelung laut DGE 1,11g/kg) zu niedrig.

Das ist dann auch der Grund für das falsche Verhältnis Körperfett / Aktivzellmasse.

Nun hab ich ein paar Tipps bekommen, wo ich wie verbessern kann - und in 3 bis 4 Wochen soll dann nochmal nachgemessen werden, ob die Verbesserungen anschlagen.

Die Ernährungsanalyse musste ich selber zahlen (60&euro, aber nunweiß ich wenigstens, wo ich stehe, was ich richtig und was ich falsch mache. Ich finde, es hat sich gelohnt!

30.8.07 08:02

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